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Messbare Organisationskultur:
Warum eine offene Teamkultur ein Leistungsfaktor ist

Teams arbeiten heute in zunehmend komplexen, interdisziplinären und dynamischen Umfeldern. Entscheidungsprozesse werden schneller, Kommunikationswege vielfältiger und Arbeitsabläufe weniger linear. Unter diesen Bedingungen wird die Fähigkeit eines Teams, offen zu kommunizieren, Unsicherheiten zu teilen und Risiken anzusprechen, zu einem zentralen Erfolgsfaktor.

 

Damit stellt sich eine zentrale Frage: Wie entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeitende ihre Perspektiven einbringen, Fragen stellen und Fehler offen ansprechen können, ohne negative Konsequenzen zu befürchten?Forschung zeigt: Psychologische Sicherheit ist ein zentraler Mechanismus für Teamlernen, Innovation und Qualität. Gleichzeitig ist sie kein statisches Teammerkmal, sondern ein soziales Klima, das durch Führung, Gesprächsstrukturen und alltägliche Interaktionen entsteht.

 

CORE nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse, um zu verstehen,

  • welche konkreten Verhaltensweisen psychologische Sicherheit fördern,

  • wie Führungskräfte Offenheit und Vertrauen aktiv unterstützen können,

  • und welche Interventionen in realen Organisationen messbar wirken.

 

Unser Ziel ist es, Führungskräfte und Teams dabei zu unterstützen, Arbeitsumgebungen zu schaffen, die Lernen, Kooperation und gemeinsame Problemlösung systematisch begünstigen.

Image by Logan Voss

Case Study
Organisationskultur messen – Erkenntnisse aus der Wissenschaft
Eine offene Kultur in Ihrem Team fördern

Viele Organisationen versuchen, Teamkultur über Leitbilder, Trainings oder Kulturinitiativen zu verändern. Die Forschung zeigt jedoch ein anderes Muster: Teamkultur verändert sich vor allem durch konkrete Verhaltensweisen im Arbeitsalltag – und diese lassen sich gezielt testen.

 

Der entscheidende Unterschied liegt im Ansatz. Erfolgreiche Organisationen behandeln Teamkultur nicht als abstraktes Ziel, sondern als etwas, das sich durch kleine, überprüfbare Interventionen entwickeln lässt. Statt auf Intuition zu setzen, testen sie gezielt einzelne Verhaltensänderungen – etwa Gesprächsstrukturen in Meetings, Feedbackroutinen oder Führungsinteraktionen – und messen anschließend, ob und für wen diese Veränderungen wirken.

Kernaussagen

  • Auch kleine Veränderungen im Verhalten können messbare und relevante Effekte auf Zusammenarbeit und psychologische Sicherheit haben.

  • Die Wirksamkeit von Interventionen hängt stark vom Ausgangsniveau eines Teams sowie vom jeweiligen Arbeits- und Organisationskontext ab.

  • Organisationskultur lässt sich evidenzbasiert entwickeln, durch systematisches Testen, konsequente Wirkungsmessung und iterative Weiterentwicklung statt durch einmalige Programme.

Erkenntnisgewinn für Praxis und Forschung

Für Führungskräfte bedeutet das einen Perspektivwechsel: Kultur ist kein Kommunikationsprojekt, sondern ein Lern- und Experimentierprozess. Die Zusammenarbeit von Praxis und Forschung ermöglicht es, diesen Prozess systematisch zu verstehen, evidenzbasiert zu gestalten und daraus belastbare Erkenntnisse für Organisationen zu gewinnen.

Case Study
Führungsverhalten und psychologische Sicherheit

Viele Organisationen versuchen, Teamkultur über Trainings oder Kulturprogramme zu verändern. Unsere Ergebnisse zeigen, dass bereits kleine, konkrete Veränderungen im Führungsverhalten messbare Effekte auf das Teamklima haben können.

In einem Feldexperiment wurden strukturierte One-on-one-Gespräche in Teams eingeführt – entweder mit Fokus auf individuelle Unterstützung oder auf das systematische Identifizieren und Entfernen von Barrieren. Beide Interventionen führten zu signifikanten Verbesserungen der psychologischen Sicherheit. Besonders stark waren die Effekte in Teams mit niedrigen Ausgangswerten. Gleichzeitig zeigte sich, dass unterschiedliche Interventionen je nach Kontext des Teams unterschiedlich wirksam sind.

Die zentrale Erkenntnis: Psychologische Sicherheit entsteht weniger durch Kulturprogramme als durch konkrete Interaktionen im Arbeitsalltag – und diese lassen sich gezielt gestalten und messen.

Was das für Organisationen bedeutet

  • Psychologische Sicherheit lässt sich durch konkrete Verhaltensweisen von Führungskräften beeinflussen.

  • Welche Maßnahme wirkt, hängt stark vom Ausgangsniveau eines Teams und vom Arbeitskontext ab.

  • Kulturentwicklung sollte evidenzbasiert erfolgen – durch Testen, Messen und die iterative Weiterentwicklung von Maßnahmen.

Methodischer Hintergrund

Die Ergebnisse basieren auf einem randomisierten Feldexperiment sowie standardisierter Messung psychologischer Sicherheit über validierte Survey-Instrumente.

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